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05.06.2018, 12:00 Uhr
Hochlandpraxis in Gilserberg Thema in Wiesbaden
 Die Hochlandpraxis in Gilserberg darf nicht unter den erheblichen Regressforderungen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) weiter in ihrer Arbeit eingeschränkt werden,“ sagt CDU-Landtagskandidat Matthias Wettlaufer anlässlich des Besuchs bei Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel zu diesem Thema. Neben Wettlaufer nahmen auch Bürgermeister Rainer Barth sowie Staatssekretär Mark Weinmeister an dem Gespräch teil. Es ging darum auf die besondere Situation im Gilserberger Hochland aufmerksam zu machen und die Unterstützung der Landespolitik zu gewinnen.
Bürgermeister Rainer Barth, Gesundheitsstaatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, CDU-Landtagskandidat Matthias Wettlaufer und Europastaatssekretär Mark Weinmeister (v.l.)

„Auf der einen Seite suchen wir händeringend Ärzte für den ländlichen Raum, auf der anderen Seite drohen unseren Ärzten bei zu vielen Hausbesuchen Regressforderungen. So wird sicherlich nicht die Motivation für den Beruf des Landarztes gesteigert,“ meint Wettlaufer.

Es ist bei der Prüfung der KV wichtig, dass nicht nur die Zahlen geprüft werden, sondern auch die örtlichen Gegebenheiten. Im Hochland sind die Menschen aufgrund der Situation des öffentlichen Personennahverkehrs auf ein eigenes Auto angewiesen, es fällt vielen älteren Menschen schwer, überhaupt in die Praxis zu kommen. „Diese und andere Faktoren müssen bei der Prüfung der KV berücksichtig werden, hier besteht dringender Handlungsbedarf“, so Matthias Wettlaufer abschließend.